Paartherapie

Neben meinem einen Privatpatienten betreue ich nun auch ein Pärchen, das über meine Chefärztin an mich weitervermittelt wurde:

Sie ist Anfang 30, schwanger, wirkt etwas…ich nenne es mal ‚verlebt‘, vom Typ her eher aufbrausend. Sie ist mit ihm verheiratet. Er ist vermutlich Mitte 20, sieht aber eher so als, als habe er gerade die Legalität des gemeinsamen sexuellen Verkehrs überschritten. Er ist eher ruhig. Beide würde ich unter dem Label ‚Nerd‘ einstufen, tragen beide fast nur schwarz und kommen zu jedem Termin mit ‚lustig‘ bedruckten T-Shirts.

Spannend ist dabei, dass sie sich wünscht, dass er mehr über seine Bedürfnisse spricht und sich insgesamt verbal mehr beteiligt. Das konnte ich in den ersten Sitzungen gut nachempfinden. Allerdings kam nun raus, dass sie zwar durchaus viel spricht, aber dennoch nichts sagt.

Ich fragte sie: Was wünschen Sie sich von ihm?

Sie: Mehr Leidenschaft.

Ich: Aha, was verstehen Sie unter Leidenschaft?

Sie: …ja, weiß ich nicht.

Ich: Was sollte er denn tun, damit es mehr Leidenschaft gibt?

Sie: …na, mehr romantische Dinge tun.

Ich: Was zum Beispiel?

Sie: Na, wenn ich ihm das sage, dann kommt es ja nicht mehr von ihm.

Ich: Dennoch. Was könnte das sein?

Sie: Weiß ich nicht.

Ich: Nun, jetzt stellen Sie sich mal den Mann vor, der für Sie leidenschaftlicher sein soll. Jetzt wissen Sie jedoch nicht, wie das so sein soll. Können Sie sich vorstellen, wie schwierig das dann erst für den Mann ist, der ja nicht in Ihren Kopf schauen kann?

Sie: Hm…

Er: …

Ich glaube, mit den beiden werde ich noch viel Spaß haben :D

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Pubertät und andere psychische Störungen

Ich bin für die Kinder- und Jugendpsychotherapie nicht geeignet. Und ging davon aus, dass ich in einer psychosomatischen Reha-Klinik mit Belegung der DRV auch sicher genug bin, von derartigen Therapiedingen verschont zu bleiben.

Denkste!

Es begann vor wenigen Wochen. Herr P. kam zur Aufnahme: Anfang 20, seit jeher sex- und partnerlos und ziemlich skurril. Im Erstgespräch hatte ich den Eindruck, einen waschechten Psychopathen vor mir zu haben. Gut, einen ungeübten Jung-Psychopathen.

Er gab sich charmant, schien das Gespräch zu führen (oder es wenigstens zu versuchen), als versuche er, einen um den Finger zu wickeln und war insgesamt doch ziemlich frech (auch der Chefine!!! gegenüber). Narzisstisch erschien er mir auch. Hinzu kam der Aspekt, dass er die Fähigkeit hat, sich lautlos an einen anzuschleichen und zu erschrecken. Durch alleinige Anwesenheit. Brrr.

Nun sind die Wochen vergangen, er hat sich eingelebt und den Ersteindruck (teilweise) revidieren können. Gruselig wirkt er weiterhin, insgesamt jedoch eher pubertär. Das durchgeführte Strukturierte Klinische Interview für DSM-IV erbrachte letztlich ’nur‘ eine Anpassungsstörung. Die anderen sonderbaren Verhaltensweisen lassen sich eher durch eine „Entwicklungsverzögerung“ erklären, soll heißen: Der Junge steckt noch in der Pubertät, hat es nicht so mit Autoritäten und ist insgesamt kognitiv ziemlich intelligent, emotional aber deutlich unterentwickelt.

Das wäre ja grundsätzlich nicht das Problem…wenn Herr P. nicht angekommen wäre und mir folgendes Thema liefert: Er hat eine Mitpatientin, die etwas älter ist als er selbst. Und nun weiß er nicht, ob er verliebt ist oder nur freundschaftlich fühlt.

Gnaaaahhh…ich hasse solche Themen. Und warum? Weil ich es mal mit meinem Freund benenne:

Solche Dinge gehören (in meinen Augen) nicht therapiert…die gehören durchgestanden.

Word!

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Zwischenprüfung

Die wichtigste Lektion, die ich aus meiner Zwischenprüfung Anfang März mitgenommen habe, ist folgende:

Frage niemals nie, ob ein Narzisst eine kurze Pause zwischen seinen Prüflingen benötigt. Auch, wenn du es gut meinst.

Das fiel mir nämlich bei meinem Prüfer derbe auf die Füße. Mein Prüfungsfall wurde zerrissen und fachlich korrekte Sachen als falsch hingestellt. Immerhin ging es wohl nicht nur mir so. Auch andere sind aus seiner Prüfung mit einem Gefühl rausgegangen, dass sie völlig inkompetent sind. Die eine Kollegin sollte sogar das Gehirn in allen Details aufzeichnen … >_>

Nun denn: Bestanden ist wenigstens bestanden.

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Selbsterfahrung 2

Diesmal gab es viel Arbeit an unseren inneren Kindern. Dabei ging es um Bedürftigkeit. Wir haben einige Aufstellungen gemacht und irgendwie erhielt ich stets die Rolle der Kriegerin. Das gefiel mir erst einmal ganz gut. So wurden Stühle umgeworfen und Arme schützend um einige Personen gelegt.

Dann ging es jedoch um mich…und es war sehr erkenntnisreich. In mir steckt ein Teil, der das Bedürfnis hat, wahrgenommen zu werden. Doch hat sich dieser Teil (aufgrund biografischer Erfahrungen, die ich für mich behalte) irgendwann angewöhnt, für sich zu sagen: „Ich komm schon klar“. Das bedeutete aber auch Rückzug, Einzelgängertum und dass ich verlernt habe, um Hilfe zu bitten sowie meine Bedürfnisse zu äußern.

Stattdessen erschuf ich mir eine Mauer aus vermeintlicher Selbstsicherheit bis hin zu Arroganz. Was die Menschen abstößt. Doch möchte ich angenommen und ebenso umsorgt werden.

Die Lektion aus der Selbsterfahrung lautete: Äußere deine Bedürfnisse und zeig Schwäche. Nun, derzeit arbeite ich daran, mir auch mal einen Krankenschein zu holen…kleine Schritte :P

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Viel ist geschehen…

…seit meinem letzten Blogeintrag. Erst einmal habe ich meine Zwischenprüfung bestanden! Dann gab es die zweite Runde Selbsterfahrung, viele spannende Patienten und Ausbildungskurse und berufliche Herausforderungen. Ein Umzug steht an und ich führe eine Beziehung. Das in seiner Gesamtheit war und ist derzeit einfach noch soviel Input für mein Leben, dass ich es kaum zu fassen bekomme. Puh. Daher werde ich mich langsam vorarbeiten…Wo fange ich denn mal an?

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*Staub wegpustet*

*Spinnweben wegmacht*

*Fenster aufreißt*

*Geister verjagt*

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„Schläfst du eigentlich auch?“

Die Chefine schafft ihre Vorträge und Kolloquien nicht mehr allein. Daher hat sie mich gefragt, ob ich Lust habe, sie hin und wieder zu vertreten. Natürlich habe ich zugestimmt. Zu diesem Zweck ging es gestern mit ihr (in ihrem BMW :P) nach B., wo wir gemeinsam einen Vortrag zu postpartalen Depressionen hielten. Es war ganz nett, sie lud mich zuvor noch zum Essen ein und wir wurden auf dem Rückweg sogar geblitzt (was sie sehr entspannt nahm). Insgesamt haben wir auch viel gesprochen und neben den Vorträgen wurden mir auch neue Projekte angeboten.

So soll ich einen therapeutischen Vortrag ausarbeiten und bekomme dafür einen Patienten weniger. Ich soll in einer Klinik hospitieren und ein Behandlungskonzept für unsere postpartalen Patientinnen ausarbeiten, sie würde auch Möglichkeiten bieten, dass ich promovieren kann.

Als ich dies heute ganz begeistert meiner Kollegin erzählte, fragte die mich jedoch nur argwöhnisch, wann ich denn so schlafe.

Irgendwie verstehe ich die Frage, die sie sicherlich aus Sorge stellte. Aber irgendwie wäre es doch dumm, solche Chancen auszuschlagen. Oder nicht? Da ich noch keine Familie habe und mein Privatleben aus diversen Gründen eh nicht in die Puschen kommt, kann ich meine Zeit doch mit solchen Dingen verbringen.

Vermutlich muss ich für mich einfach klären, wo meine Prioritäten so liegen. Und die sind glücklicherweise doch sehr individuell.

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Diagnosenkampf

Und wieder ist es geschehen: Die Pat. möchte nicht die Diagnose, die sie nun einmal hat. Diesmal ging es um „…bei zwanghafter Persönlichkeitsakzentuierung“. Dabei ist die Frau so zwanghaft, dass man sicherlich sogar von einer einzelnen Störung sprechen könnte. Und eigentlich ist sie auch ordentlich passiv-aggressiv. Na, mal sehen, wie ich das Problem letztlich löse. Nachgeben, um Ruhe zu haben oder nicht nachgeben und dann den Stress bei einem Widerspruch.

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Von Söhnen, Müttern, Therapeutinnen und Männern

Oder aber: Das komplexe Sexualverhalten von Herr M.

Herr M. ist ein ganz besonderer Fall. Bereits vor einigen Wochen hatte ich ihn vertretungshalber zum Gespräch. Die dazugehörige Kollegin hat ihn mir für ihren Urlaub zugeteilt, weil sie mich gut kennt. Pat. bekommen natürlich ein Krisengespräch, tägliche Kontakte halte ich jedoch nur bei schweren Fällen. Für einen abhängigen Pat. mit Krankheitsängsten und einer zurückgebliebenen emotionalen Entwicklungsstufe mache ich das nicht.

Jedenfalls stand Herr M. eines frühen Vormittags an meiner Tür und bat um ein Gespräch. Dies erhielt er auch: Es ging darum, dass er am Vortag ein EKG bei uns erhielt und das etwas auffällig war. Da die Ärztin keine Kardiologin ist, wollte sie nochmal konsiliarisch drauf schauen lassen. Akute Gefahr gab es jedoch nicht. Das teilte sie Herr M. auch mit, ebenso, dass sie ihn am übernächsten Tag wiedersehen würde.

Für Herr M. war das jedoch nicht genug. Da er Tagespatient ist, stiefelte er abends zum Hausarzt (da es beim Kardiologen keinen zeitigen Termin gab) und ließ ein weiteres EKG schreiben. Ohne pathologischen Befund. Und nun war Herr M. so aufgewühlt, dass er mit mir sprechen musste. Hab ich schon mal gesagt, dass ich Patienten mit Somatisierungsstörungen anstrengend finde?

Ich klärte Herr M. über verstärkendes Verhalten (Aufmerksamkeit von mir) für körperliche Beschwerden (ohne organische Ursache) und aufrechterhaltendes Vemeidungsverhalten (zusätzlicher Arzttermin zur Anspannungsreduktion) auf und schickte ihn wohl etwas bedröppelt wieder weg. Er versprach, sich in seinem dysfunktionalen Interaktionsmuster zurückzunehmen.

Er beschwerte sich im Nachgang bei meiner Kollegin. Aber immerhin führte es auch dazu, dass er nicht mehr so häufig wie noch zu Beginn den Co-Therapeuten und seiner Psychologin auf den Geist ging. Ich bin ja nicht dort, um Patienten zu Freunden zu machen.

Gut. Das war Kapitel 1.

Kapitel 2 folgte kurz darauf. Kollegin war wieder abwesend, sodass sie mich bat, das Gespräch zu führen*. Ich stimmte soweit zu, da ich den Pat. bereits kenne.

Nun ging es diesmal ein bisschen tiefer in die Materie: Herr M. berichtete von seinen körperlichen Beschwerden  und dass er bereits begonnen hat, das verstärkende Verhalten durch Kontrolle oder Kontaktaufbau zu reduzieren. Woher das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit kommt, konnte er gut benennen: Es liegt in der Kindheit. Entgegen meiner These zur Verwahrlosung stellte sich jedoch heraus, dass er sogar überfürsorglich aufgezogen wurde. Bis in seine 30er hinein lebte er bei Mutti, hatte nie eine Freundin und keinen sexuellen Kontakt. Dann lernte er seine jetzige – wesentlich jüngere – Frau kennen, die ihn heiratete und mit der er nun ein Kind hat.  So weit so gut…könnte man meinen.

Denn es gibt praktisch keinen Verkehr mehr mit seiner Frau, die wohl auch deutlich zugenommen hat. Der Grund ließ sich auch recht schnell finden. Herr M. missbraucht seine Ehefrau als Mutti-Ersatz und Therapeutin (seiner wie er weiß unterentwickelten männlichen Anteile, vielmehr benimmt er sich wie ein Teenager). Das sieht dann so aus, dass er seine immer wieder neuen körperlichen Symptome vor ihr ausbreitet und von ihr Fürsorge erwartet. Das ging anfänglich wohl auch. Mittlerweile ist sie in ihrer Rolle als Hausfrau, zweifacher Mutter (Kind und Ehemann) und ständig Verhalten korrigierende Therapeutin überfordert. Sie lässt sich gehen.

Wir kamen zu dem Schluss, dass er seine Frau wieder Frau sein lassen, ihr ebenso die nötige Aufmerksamkeit und Unterstützung zukommen lassen, sein 14-jähriges Ich immer wieder zurechtweisen und den erwachsenen Mann vorkommen lassen muss.

Als ich deutlich sagte, dass es ganz logisch ist, dass sie nicht mit ihrem Sohn und er natürlich nicht mir seiner Mutti in’s Bett will und kann, schien er kurz verwirrt, sah das Dilemma dann jedoch ein.

Jedoch zweifle ich doch daran, dass er das hinkriegt. Aber gut, zum Heiraten gehören ja immer zwei.

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* Ist ein Therapeut eine Woche nicht da, gibt es Gespräche nur im Krisenfall. Ist der Therapeut länger weg, werden die Gespräche regulär vertreten.

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Frau Schmerz

Frau Schmerz ist eine junge Patientin, Mitte 30, verheiratet, kinderlos und ein bisschen einfach strukturiert. Frau Schmerz hat (vermutlich durch ihr kräftiges Rauchen mitbedingt) Zahnprobleme. Dafür hat man ihr Antibiotika gegeben. Da die Zähne aber nicht besser wurden, nahm sie die Medikamente recht lange. Die Folge war eine akute Darmentzündung, die zu Unterbauchschmerzen, Erbrechen und anderen unschönen Sachen führte. Frau Schmerz aß kaum noch, bewegte sich beinahe nicht mehr und ließ schließlich keine Berührungen zu, sie lief gebeugt und kehrte auch nach Abheilung nicht in ihr reguläres Leben zurück. Stattdessen hat sie nun Angst vor möglichen Schmerzen und vermeidet, wo es nur geht.

Nun kam Frau Schmerz zu uns und berichtete unklare Rippenschmerzen, gelegentlich stechende Unterbauchschmerzen rechts und so weiter…. Auf ihr Drängen schicken wir sie schließlich konsiliarisch zum Orthopäden. Der sah sich ihre letzten Röntgenbilder an und diagnostizierte:

– Verschiebung der Rippenbögen aufgrund der langen Fehlhaltung

– Veränderung der Wirbelsäule aufgrund der langen Fehlhaltung

Er sagte auch, man könne zur genaueren Abklärung ein MRT machen. Das soll jedoch am Heimatort nach der Reha stattfinden, jetzt könne die Pat. Schmerzmedikamente haben (die sie ablehnte). Insgesamt könne man natürlich versuchen, gegen die Fehlstellungen etwas zu machen, mit den Schmerzen müsse sie jedoch ein Stück weit leben.

BOOOOMM. Das ging ja gar nicht. So weiterleben? Niemals!

Also dröselte ich mit ihr auf, was chronische, akute und gelegentlich wiederkehrende Schmerzen sind, disputierte ihren Ärger auf ‚die Ärzte‘ und versuchte, das Verhalten des Orthopäden zu relativieren. Dabei entstand folgender Dialog:

Pat.: Und dann hab ich meinem Mann die Diagnosen erzählt und der schaute gleich ins Internet und sagte, der Arzt hat totalen Unsinn erzählt…

Ich: Also ist Ihr Ehemann Orthopäde? *lächelt*

Pat.: ?_?

Ich: … :)

Pat.: Nein? Aber, er hat doch im Internet nachgelesen….

Merke: Ironie funktioniert nur bedingt…>_>

Aber es ging ja noch weiter.

Ich: Sie sagten ja, der Arzt hat sie nicht richtig behandelt.

Pat.: Das war unterlassene Hilfeleistung.

Ich: Was stellen Sie sich vor, was er machen sollte?

Pat.: Das MRT.

Ich: Sie sagten auch, es war dort sehr voll und laut?

Pat.: Ja, er hatte viel zu tun. Aber ich kam mit akuten Schmerzen.

Ich: Für die er Ihnen Medikamente angeboten hat.

Pat.: Ja.

Ich: Was stellen Sie sich vor, hätte er sonst akut machen können?

Pat.: Vielleicht kann man die Rippen ja brechen und dann neu zusammenwachsen lassen.

Ich: Nehmen wir an, man kann das machen – ich bin kein Arzt. Wie lange schätzen Sie, müssten sie im Krankenhaus oder in Behandlung bleiben?

Pat.: Sicher ein paar Wochen.

Ich: Und wie lange sind Sie noch bei uns?

Pat.: Etwa zwei.

Das Gespräch war wirklich zäh. Deswegen finde ich Schmerzpatienten, die noch nicht dort sind, die Schmerzen anzunehmen, wirklich schwierig. Ich habe Frau Schmerz übrigens auch zum Klettern geschickt.

Pat.: Und der Gurt so am Bauch, das war viel zu fest. Ich wollte das locker haben, aber die Therapeutin hat es nicht erlaubt.

Ich: Und hatten Sie Schmerzen?

Pat.: Nein ?_?

Ich: Sehr gut, genau die Erfahrung ist wichtig.

Pat.: Ja, und zweimal reicht. Ich hab’s ja wie versprochen versucht.

Ich: Wie lange nochmal haben Sie sich fast nicht bewegt?

Pat.: Sechs Monate.

Ich: Zwei Übungen sollen also sechs Monate ausgleichen? :)

Pat.: ?_?

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